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STADT-WOHNEN
ist ein Portal für kritische wohn- und stadtpolitische Debatten. Die Seite gibt Alternativen und Hinter- gründe zu Wohnungsnot, Mietzinsproblematik und Stadtentwicklung. Im Archiv findet sich eine breite Palette von Texten und Analysen zum Thema.

 


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Der gläserne Duschturm
Quelle: Wohnen Nr. 10/2002
Die Wohnungen am Turnweg 13 bis 19 im Berner Lorrainequartier besassen weder Bad noch Zentralheizung. Mit einer sanften Sanierung sorgte die Wohnbaugenossenschaft Wogeno gemeinsam mit dem MieterInnenverein Turnweg dafür, dass hier Wohnraum aus der Gründerzeit für rund zwanzig Personen erhalten bleibt. Spektakuläres Wahrzeichen sind die an die historischen Gebäude angebauten gläsernen Duschtürme.

Der Wohnbau sucht neue Wege
Quelle: Tages-Anzeiger, 21.2.2002
An der Wohnexpo im Unterwerk Selnau zeigt die Stadt mit 27 Beispielen, wie klug heute gebaut wird. Wir haben drei davon besichtigt.

Die Stadt Bern hat die Siedlung Ausserholligen saniert
Quelle: Wohnen Nr. 12, 2001
Die Sanierung der Berner Gartenstadt-Siedlung Ausserholligen war wegen des schlechten Zustands der 19 Bauten unausweichlich. Ein Mitbestimmungsmodell sorgte für den Einbezug der Mieterschaft und für beträchtliche Reibungsflächen. Trotzdem konnte letztlich die Grundlage zu einem weiterführenden partizipativen Wohn- und Verwaltungsmodell geschaffen werden.

Schwamendingen nachverdichten
Quelle: Tec 21, Nr. 4, 21. 1.2002
Ein Vergleich zwischen der effektiven und der heute möglichen Ausnützung verschiedener Siedlungen in Zürich Schwamendingen zeigt beachtliche Ausnutzungsüberschüsse. Folge davon ist ein enormer baulicher Druck auf die vorhandene Bausubstanz. Das Bild dieser und anderer zur gleichen Zeit entstandenen Stadterweiterungen nach 1945 - in Zürich etwa Seebach oder Albisrieden - könnte sich in Zukunft massiv verändern.

Verborgene Qualitäten in der Schlafstadt
Quelle: Tec 21, Nr. 4, 21.1. 2002
In der Nachkriegszeit wurden in den Schweizer Städten ausgedehnte Wohnquartiere geschaffen. Sie wurden mit Sorgfalt geplant, trotzdem haben sie heute strukturelle Probleme. Gleichzeitig liegt hier ein Wachstumspotenzial für die Städte. Verdichtung wird gefordert, grössere Wohnungen sollen entstehen. Damit diese Massnahmen die erwünschte Aufwertung bewirken, ist ein ganzheitlicher Planungsansatz gefragt. Punktuelle Eingriffe auf dem Weg des geringsten Widerstands könnten leicht dazu führen, dass vorhandene Qualitäten zerstört werden. Das Zürcher Quartier Schwamendingen könnte zum Testfall werden.

Weg von kleinen Einheiten
Quelle: Wohnen Nr. 7-8/ 2002
Selbst der sorgfältigste Unterhalt von Liegenschaften kommt irgendwann den Spuren des Alterns nicht mehr bei. Und wenn der Wohnraum den heutigen Bedürfnissen genügen soll, muss über ein Gesamtkonzept nachgedacht werden. Die Baugenossenschaft Freiblick in Zürich (BGFZ) nimmt deshalb bei rund 90 Wohnungen aus den 60er-Jahren nicht nur eine komplette Erneuerung vor, sondern sorgt mit einer Verringerung der Kleinwohnungen für verbesserten Wohnraum.

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