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Brennpunkt «CH» - oder: die Lust am grossen Massstab
Quelle: Tec 21 Nr. 20, 17.5.2002
Es geht um die Zukunft unseres Landes - wie soll die Schweiz etwa in dreissig Jahren aussehen? Diskussionen über eine «Stadt Schweiz» - jenen dicht besiedelten Gürtel zwischen St. Gallen und Genf - aber sind nicht neu. Neu hingegen ist, dass sich das «Mittelland» partiell bis in die Alpen hinauf zieht, wird das Berggebiet doch zum «Projektionsraum» städtischer Bedürfnisse: Gefragt sind alternative Tourismuskonzepte und vielleicht vereinzelt gar Mut zum Rückbauen.
Das Gebaute einfach wegräumen?
Quelle: Wochenzeitung, 10.7.2003
Die Klagen über die Zersiedelung der Schweiz häufen sich. Zwar eröffnen spektakuläre Modelle à la Winy Maas neue, visionäre Denkräume, doch angesagt sind wohl doch eher pragmatische Lösungsansätze.
Das Verbandsbeschwerderecht liegt im Trend
Quelle: Tages-Anzeiger, 2.3.2005
Nicht nur in der Schweiz nehmen Grossprojekte viel Zeit in Anspruch. Das Verbandsbeschwerderecht wird europaweit zum Standard und lässt die Zivilgesellschaft partizipieren.
Der Umnutzung von Flächen sind enge Grenzen gesetzt
Quelle: NZZ, 3.7.2001
Hauptstossrichtung der Raumordnungspolitik ist die Siedlungsentwicklung nach innen und eine intensivere Ausnützung bestehender Siedlungsflächen. Auf überbauten Grundstücksflächen sollen, sofern möglich, zusätzliche Geschosse realisiert, Baulücken aufgefüllt oder brachliegende bzw. schwach genutzte Areale neuen Nutzungen zugeführt werden. In der Realität sind der «Umnutzung» jedoch enge Grenzen gesetzt.
Gefährdetes Gleichgewicht
Quelle: Wochenzeitung Nr. 42, 18.10.2001
Zonen- und Baureglement wird locker gehandhabt
Groteske Bücklinge
Quelle: Wochenzeitung, 10.03.2005
Der US-Biotech-Konzern Amgen will in Galmiz FR in der Landwirtschaftszone eine Fabrik aufstellen. Der Fall wird zeigen, ob sich die Anliegen einer geordneten Siedlungsentwicklung gegen wirtschaftlichen Druck behaupten können.
Langsam schwindet der Boden
Quelle: Tages-Anzeiger, 24.7.2002
Auf dem Papier erkennen die Raumplaner die Gefahr der Zersiedlung. Doch von der Forschung bis zur Praxis ist es ein steiniger Weg.
Luzerner Linke im Dilemma
Quelle: Wochenzeitung, 8.5.2002
Abstimmung über die Umzonung an der Industriestrasse
Platz für 400'000 Einwohner
Quelle: Tages-Anzeiger, 16.7.1999
Die Bevölkerung der Stadt Zürich soll weiter wachsen. Die Bau- und Zonenordnung 1999 stellt Raum für zusätzliche 40?000 Einwohner und 80'000 neue Arbeitsplätze bereit.
Visionen in der Stadtentwicklung,
Quelle: Tec 21, Nr. 39, 28.9.2001
Die Schweiz belegt Spitzenplätze in mehreren internationalen Rankings: bei der Lebensqualität - aber ebenso bei der Selbstmordrate, mit ihrer erfolgreichen Umweltpolitik aber ebenso beim Ressourcenverbrauch pro Kopf. Funktioniert das Land erfreulich gut, während die Menschen an ungelösten Problemen verzweifeln? Die Widersprüche weisen auf einen Handlungsbedarf. Wie steht es mit Verbesserungschancen? Was lässt sich in der Stadtentwicklung erreichen? Welche Visionen haben Stadtplaner?
Vom Rechtsmittel zur Rechtsverweigerung?
Quelle: NZZ, 3.3.1999
Planerische Belange der Stadt, Wohnen, Stadtraum, Verkehr, Finanzen bilden das Thema des Winterprogramms der Zürcher Studiengesellschaft für Bau- und Verkehrsfragen (ZBV). An der jüngsten Veranstaltung kreuzten der auf Baurecht spezialisierte Anwalt Jürg Sigrist und der Stadtrat Elmar Ledergerber, Chef des Hochbaudepartementes, die Klingen, wobei «Klingenkreuzen» zu martialisch tönt für das über weite Strecken durchaus einvernehmliche Gespräch. Widersprüche gab es auch, am deutlichsten beim Thema Mehrwertabschöpfung.
Wie die Stadt und Private Zürichs Zukunft planen
Quelle: NZZ, 14.4.1999
Gegenwärtig wird für Zürich eine neue Bau- und Zonenordnung ausgearbeitet. Daneben wird die städtebauliche und nutzungsmässige Zukunft des Hürlimann-Areals, von Oerlikon-Leutschenbach und von Zürich West in kooperativen Entwicklungsplanungen ausgehandelt. Damit diese Verfahren verständlich gemacht werden können, bilden sie derzeit das Thema einer Ausstellung im Helmhaus. Dazu beantwortet Franz Eberhard, Direktor des Amtes für Städtebau, Fragen.
Wiederkehr der Stadtplanung?
Quelle: NZZ, 6.11.1998
Stadtplanung ist in der Schweiz noch immer ein Randthema. Mangels Stadt? Die Berggebietsförderung war mehrheitsfähig, die Idee der Städtebauförderung muss sich hingegen erst noch durchsetzen. Gleichwohl spricht man mehr und mehr von der «Stadt Schweiz». Ist also «Stadt in Sicht»? Für eine «Wieder(er)findung» der Stadtplanung spricht vieles.
Wir haben Mist gebaut
Quelle: SonntagsZeitung, 27.1.2002
Die Schweiz wächst planlos und an den falschen Orten, weil die Raumplanung versagt.
«Es geht um die Identität unserer Landschaft»
Quelle: Tages-Anzeiger, 8.12.2004
Wenn bei Galmiz eine Pharma-fabrik gebaut werden kann, «wird unsere Landschaft zum Steinbruch kurzfristiger Interessen», sagt der Landschaftsschützer Hans Weiss.
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