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Archiv -
Affront für Quartier und ehemalige Nutzer
Quelle: Pressemitteilung vom 2.12.2004
Das Wipkinger Viadukt dürfte nach dem Ende der Renovation im Sommer 2005 nochmals längere Zeit leer stehen - oder mit Parkplätzen verstellt werden. Ausserdem droht ohne Unterstützungsmassnahmen für das quartierbezogene Kleingewerbe und für finanzschwache Betriebe eine eintönige Ausgangs-, Galerien- und Shopping-Meile.
Aus der City, aus dem Sinn
Quelle: Wochenzeitung Nr. 12, 22.3.2007
Seit es wieder sexy ist, urban im Stadtzentrum zu wohnen, stürmen gut verdienende Arbeitskräfte die vormaligen Arbeiterinnen- und Migrantenquartiere.
Das Elend auf Trab halten
Quelle: Risse Nr. 1, Mai 2002
Repressive Kontrollpolitik, Gebietsaufwertung und vielfältige Verdrängungsstrategien in Zürichs Langstrasssenquartier.
Der Kreis 5 wird bei jungen Reichen immer beliebter
Quelle: Tages-Anzeiger, 9.12.2006
An einer Veranstaltung über die Entwicklung des Kreises 5 wurde klar: Das Quartier ist heute bei wohlhabenden jungen Leuten enorm im Trend. Früher war das ziemlich anders.
Die ganze Welt auf einem Teller
Quelle: Wochenzeitung, 31.8.2006
Queens Market In Newham, einer der ärmsten Gemeinden Britanniens, gibt es den ältesten und buntesten Strassenmarkt von London. Nun will ihn die Labour-dominierte Stadtverwaltung durch einen Supermarkt ersetzen.
Die Oase in der Stadt ist bedroht
Quelle: Tages-Anzeiger, 30.6.2001
Der Flon, das hippe Ausgeh- und Einkaufsviertel mitten in Lausanne, fürchtet um seine Seele.
Ein Völkergemisch aus 160 Nationen
Quelle: Tages-Anzeiger, 3.10.2001
In der Stadt Zürich ist der Ausländeranteil im letzten Jahrzehnt von 24 auf 29 Prozent gestiegen. Immer mehr Personen kommen aus Ländern ausserhalb Europas.
Eine Vertreibung kommt selten allein
Quelle: Surprise Nr. 38, 2001
Ghetto-Chic
Quelle: Wochenzeitung, 16.5.2002
Hartes Pflaster für Prostituierte
Quelle: Tages-Anzeiger, 23.1.2006
Die Repression im Milieu zeigt Wirkung: Prostituierte suchen laut Fachleuten vermehrt in der Agglomeration nach Arbeit. Das schafft neue Probleme.
Hysterie in Seldwyla
Quelle: Wochenzeitung, 8.5.2003
Zürich soll aufgewertet werden. Doch der Schuss könnte nach hinten losgehen. Ein Gespräch mit dem Stadtforscher Christian Schmid.
Im Zentrum trendig, am Rand multikulturell
Quelle: Tages-Anzeiger, 5.10. 2001
Nach Schwamendingen ziehen viele Ausländer, weil es dort günstige Familienwohnungen gibt, sagt Brigit Wehrli-Schindler*.
Initialzündung
Quelle: PS Nr. 9, 3.6.2003
Vertreterinnen des Initiativkomitees «Förderung der Wohnlichkeit und des Gewerbes im Kreis 4» lancierten am Montag ihre Volksinitiative. Gefordert wird eine öffentlich-rechtliche Stiftung mit einem Kredit von 20 Millionen Franken zur Aufwertung des Langstrassenquartiers.
Innenstadt ist sozialer Aufsteiger
Quelle: Tages-Anzeiger, 14.08.2004
Von 1990 bis 2000 hat sich das Bevölkerungsprofil der Region Zürich geändert: Krisenquartiere der Kernstadt wurden trendig, soziale Probleme verschoben sich in die Randgebiete hinaus.
Instrument der Quartieraufwertung
Quelle: Megafon Nr. 240, Oktober 2001
In Zürich hat die rot-grüne Regierung die Schweizer Familie als Lösung von sozialen Problemen entdeckt. Der Begriff dient als Deckmantel für einen Stadtumbau zugunsten der Gutverdienenden. Die Schweizer Familie soll dazu beitragen, Quartiere «aufzuwerten».
Jedes zweite Milchlädeli ging zu
Quelle: Tages-Anzeiger, 18.6.2003
Der Detailhandel befindet sich im Umbruch: Die Geschäfte wechseln immer schneller, viele bleiben für immer zu. Supermärkte sind im Trend.
Kein Platz für Randgruppen
Quelle: Fabrik Zeitung Nr. 202, Mai 2004
An der Frage wer wie weit Anrecht auf den öffentlichen Raum hat, scheiden sich die Gemüter. Nachdem sich im letztem Sommer Punks am See häuslich niederliessen, wird in Zürich ein Wegweisungsartikel diskutiert. Erfahrungen aus Bern zeigen aber, dass polizeiliche Vertreibungsbemühungen alleine die «Probleme» nicht lösen.
Kein Schickimicki unter dem Bahnviadukt
Quelle: NZZ, 22.6.2004
Die Stadt und die SBB wollen in den 53 Bögen des Eisenbahnviaduktes in Zürich 5 auch nach deren Sanierung quartierbezogene Nutzungen ermöglichen. Das Siegerprojekt eines Architekturwettbewerbs schlägt einfache, niedrige Einbauten vor, die flexibel für unterschiedliche Nutzungen ausgebaut werden können.
Kreis 5: Schweizer kommen, Ausländer gehen
Quelle: Tages-Anzeiger, 3.10.2001
In den Quartieren ändert sich die Bevölkerungszusammensetzung, unter anderem weil in Zürich so viel gebaut wird wie schon lange nicht mehr.
Neues Image für den Flohmi
Quelle: .RF Nr. 1, März 2002
Der Kanzleiflohmarkt gehört zu den wichtigsten sozialen Treffpunkten im Kreis 4. Im Laufe der Jahre hat sich einiges geändert - Flohmi zwischen Nebenverdienst, Quartieraufwertung und Polizeirazzia.
Reclaim what?
Quelle: Fabrik Zeitung Nr. 19, Dezember 2003
Just zehn Jahre nach der Räumung der Wohlgroth hat der Reclaim the Streets-Umzug (RTS) vom 11. Oktober eine breite Diskussion um kulturelle Freiräume ausgelöst. Bald verschwindet auch das Egocity aus dem Herzen von Zürich. Derweil stellte der Tagi nach dem RTS den subkulturell Engagierten die etwas lapidare Frage: Was braucht ihr noch? Doch selbst innerhalb der Szene bringt der Pluralismus der Freiraum-DemonstrantInnen die Köpfe zum Rauchen. Was ist unter Freiräumen zu verstehen? Für was für eine Kultur werden Freiräume beansprucht? Techno-Parties? Disney-Filme? Kurzum: für Mainstream-Kultur? Eigentlich geht es um etwas so Einfaches wie Grundsätzliches: Der Ruf nach kulturellem Freiraum verbirgt immer auch das Verlangen nach einer anderen Gesellschaftsordnung, beinhaltet immer auch den Wunsch nach einer nicht kapitalistischen Welt, bedeutet auch das Festhalten an Utopien.
RF lud zur Debatte: Jean-Pierre Hoby (Kulturchef der Stadt Zürich), Arnold Meyer (Technopapst), Nori (Autonome Kulturfabrik Wohlgroth), Anna (Egoistin) und Gabriel (Subkulturveranstalter, war bei den Vorbereitungen von RTS dabei) begaben sich für uns auf kulturelle Spurensuche. Sie nahmen als Privatpersonen am Gespräch teil und vertreten in keiner Weise die Gesamtmeinung von Egocity, RTS oder Wohlgroth!
SBB-Viadukt mit Diesel-Boutique?
Quelle: Fabrik Zeitung Nr. 207, Dezember 2004
Das Wipkinger Viadukt dürfte nach dem Ende der Renovation im Sommer 2005 nochmals länger leer stehen - oder als Parkplätze dienen. Zumindest letzteres muss verhindert werden. Zusätzlich müssen Regelungen gefunden werden um auch finanzschwache Nutzungen zu ermöglichen.
Statussymbol Quadratmeter statt PS
Quelle: Vorwärts Nr. 38, 20.9.2002
Die Wohnungsnot in Zürich ist eklatant. Vor allem für Leute mit niedrigem Einkommen wird die Stadt unbezahlbar. Das hat mit der weltweit stattfindenden «Gentrification» zu tun. Über Ursachen und Gründe hat der Vorwärts mit dem Stadtforscher Richard Wolff von INURA (International Network for Urban Research and Action) Zürich gesprochen.
Tages-Anzeiger, 16.11.2005
Quelle: Tages-Anzeiger, 16.11.2005
Die Calle Fuencarral hat den Dreisprung geschafft: vor zehn Jahren Drogenszene, vor fünf Jahren Alternativ-Geheimtipp, heute die beliebteste Einkaufsstrasse der Madrider Jugend.
Vertreiben, verjagen, verbannen - die Stadt muss sauber werden
Quelle: Surprise Nr. 51, 2002
Viel Sympathie für Langstrasse
Quelle: Tages-Anzeiger, 25.10.2007
Anwohner der Langstrasse sind laut einer Umfrage überraschend zufrieden mit ihrer Wohn- situation. Hauptproblem bleiben die Drogen. Bedenken gibt es auch wegen «Yuppisierung».
Volksinitiative zur «Förderung der Wohnlichkeit und des Gewerbes im Kreis 4 (Langstrasse)»
Quelle: Komitee «Förderung der Wohnlichkeit und des Gewerbes im Kreis 4
Wenn das Viadukt fällt
Quelle: Wochenzeitung Nr. 13, 27.3.2003
In den Bögen unter der Eisenbahnbrücke im Zürcher Kreis 5 existierte bisher ein kleines Quartierbiotop mit Restaurant, Club, Lebensmittelgeschäften und Handwerksbetrieben.
Working, living, dining, shopping
Quelle: Material Nr. 5, 2001
Wohnen und Wirken in der West-Side nur noch solange Vorrat. Kulturalisierung im Zürcher Kreis 5 und überhaupt.
Zürichs exemplarische Vertreibungspolitik
Quelle: Vorwärts Nr. 40, 4.10.2002
In der Grünau, an der Berner- und Bändlistrasse im Zürcher Kreis 9, wo heute 267 Wohnungen stehen, sollen 150 neue entstehen. Dafür müssen die 670 ursprünglichen MieterInnen weg. Wie man sich in Zürich zugunsten «attraktiver MieterInnen» der «defizitären Mieterschaft» entledigt. Die grösste Vertreibungswelle seit vierzig Jahren.
«Chreis 5 isch min Name»
Quelle: Wochenzeitung Nr. 18, 29.4.2004
Das Herz Zürichs ArbeiterInnen- und ImmigrantInnenviertel, Ort des Widerstandes, so genannte Problemzone, Sandkasten für Spekulation und Stadtplanung: Im Zürcher Kreis 5 wird auch gelebt. Wie?
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