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SBB und PWG beschliessen Zusammenarbeit
Für den Ersatz der Einbauten im Letten- und Wipkingerviadukt im Industriequartier Zürich spannt die SBB mit der Stiftung PWG zusammen. Gemeinsam sollen bis Ende Jahr die Voraussetzungen geschaffen werden, damit die in einem Studienauftrag gefundene Lösung für die Neunutzung der Viaduktbögen durch die PWG als Trägerschaft realisiert werden kann.
Im Frühsommer 2004 haben die SBB und die Stadt Zürich in einem Studienauftrag eine Lösung für die Neunutzung der Viaduktbögen gefunden. Das von der Wettbewerbsjury zur Weiterbearbeitung ausgewählte Projekt der Arbeitsgemeinschaft EM2N Architekten und Zulauf Seippel Schweingruber Landschaftsarchitekten sieht einen neuen Typ von Einbauten vor, die sich an den bisherigen Lagerbauten orientieren. Die neuen Einbauten sollen unterschiedliche, quartierbezogene Nutzungen aufnehmen.
Die Realisierung eines solchen Projekts gehört nicht zu den Kernaufgaben der SBB. Die SBB will aber, dass die Bögen wieder ausgebaut werden. Sie sucht deshalb eine Trägerschaft, die in der Lage und gewillt ist, die Einbauten innerhalb der vorhandenen Rahmenbedingungen zu erstellen, zu vermieten und später zu bewirtschaften. Die Stiftung PWG ist grundsätzlich interessiert, eine solche Trägerschaft zu bilden und das Projekt mit den Einbauten im Letten- und Wipkingerviadukt als Eigeninvestition umzusetzen und in das Stiftungsvermögen aufzunehmen. SBB und PWG sind überzeugt, dass so das Ziel möglichst günstiger und quartierverträglicher Einbauten sehr gut unterstützt werden kann.
SBB und PWG haben deshalb vereinbart, bis Ende 2004 mit einer gegenseitig abgestimmten Planung die Voraussetzungen für die Übernahme des Projekts durch die Stiftung PWG zu klären. Die SBB wird zusammen mit dem Hochbau- departement der Stadt Zürich die Sondernutzungsplanung (Gestaltungsplan) vorantreiben. Die PWG verfeinert zusammen mit den Architekten das Projekt
für die Einbauten und klärt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen genauer ab. Das Tiefbauamt der Stadt Zürich beginnt parallel dazu mit der Planung des Lettenviaduktwegs.
Die Stiftung PWG ist eine gemeinnützige, öffentliche Stiftung der Stadt Zürich
mit eigener Rechtspersönlichkeit. Sie bezweckt, preisgünstigen Wohn- und Gewerberaum zu erhalten und zu schaffen. Für eine Übernahme durch die Stiftung PWG steht vor allem der Bereich zwischen Gleisfeld und Heinrichstrasse im Vordergrund. Für die Entwicklung des Abschnitts zwischen Heinrich- und Limmatstrasse sucht die SBB deshalb einen weiteren Planungspartner.
Pressemitteilung der SBB und PWG vom 24.09.2004
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