 |
|
Visionen für ein Areal
Mitten im Kreis 4: An zwei Tagen soll über die Zukunft des Kalkbreite-Areals diskutiert werden.
Von Charlotte Spindler
Das Kalkbreite-Areal beschäftigt seit den Siebzigerjahren Politiker, Planerinnen und Stadtentwickler: 6700 Quadratmeter im Besitz der Stadt, zentral gelegen, mittendrin der «Rosengarten», einer der letzten Zeugen einer kleinteiligen vorstädtischen Bebauung aus dem 19. Jahrhundert. Dahinter steht eine Tram-Abstellanlage, erneuerungsbedürftig, aber für die VBZ unverzichtbar.
Jetzt kommt Bewegung ins Ganze. Eine Motion im Gemeinderat verlangt einen Vorprojektkredit für die «Überdeckelung» des Areals, und zwar noch dieses Frühjahr. Das stadt.labor, eine Diskussionsplattform für Fragen der Stadtentwicklung, macht die Kalkbreite zum Thema. Ein Wohn-, Arbeits- und Kulturprojekt wäre eine Alternative, finden die Leute vom stadt.labor und erinnern ans ehemalige «Ego» beim Bezirksgericht und was daraus geworden ist: ein gesichtsloser Neubau.
Am Wochenende vom 11./12. Februar veranstaltet das stadt.labor einen Workshop, der interessierten Stadtbewohnern Gelegenheit geben wird, Ideen und Visionen für das Areal zu entwickeln und Vorschläge zu erarbeiten. Mitinitiant Res Keller von der benachbarten Genossenschaft Dreieck: «Für einmal setzen sich hier Quartierbewohnerinnen und -bewohner für ein Projekt ein, bevor es zu spät ist: Wir schlagen lieber heute ein Rezept für die Suppe vor, als morgen hineinzuspucken. Eine neue Art partizipativer Planung.»
Züri Tipp, 9.2.2006
|
|
|
|
Webmaster: alles@stadtlabor.ch
|